Lesson 1  

 

Grundlagen

 

Die energetischen Gesetze

 

1. Gesetz:

Alles ist Eins und Eins ist Alles.

Inzwischen auch wissenschaftlich nachgewiesen: Alles Existente besteht aus den gleichen energetischen Bausteinen, den Elementar-Teilchen.

Elementarteilchen sind unteilbare subatomare Teilchen und die kleinsten bekannten Bausteine der Materie. Aus der Sicht der theoretischen Physik sind sie die geringsten Anregungsstufen bestimmter Felder. Nach dem heutigen durch Experimente gesicherten Wissen, das im Standardmodell der Elementarteilchenphysik zusammengefasst ist, gibt es

sechs Arten Quarks mit je drei verschiedenen Farbladungen,

sechs Arten Leptonen, und zwar drei geladene Leptonen und drei Neutrinos,

zwölf Arten Eichbosonen, nämlich

ein Photon für die elektromagnetische Wechselwirkung

acht Gluonen für die Starke Wechselwirkung,

drei Bosonen für die Schwache Wechselwirkung

und das Higgs-Boson.

Dies ergibt zunächst 37 Elementarteilchen.

Unter Berücksichtigung der Antiteilchen erhöht sich die Anzahl bekannter Elementarteilchen auf 61, da nochmals 18 Anti-Quarks und sechs Anti-Leptonen hinzukommen.

 

Die Materie und die Kraft- und Strahlungsfelder der starken, der schwachen und der elektromagnetischen Wechselwirkung bestehen aus diesen Teilchen in verschiedenen Zusammensetzungen und Zuständen. 

 

Die genannten Teilchen sind klein in dem Sinne, dass selbst ein kleines Objekt des Alltagslebens bereits Trilliarden (10 hoch 21) dieser Teilchen enthält. Zum Beispiel besteht bereits ein Stecknadelkopf aus größenordnungsmäßig 10 hoch 22 Elektronen und 10 hoch 23 Quarks

 

2. Gesetz

Energie verbraucht sich nicht, sie ist nur wandelbar.

Der Energieerhaltungssatz sagt aus, dass die Energie eine Erhaltungsgröße ist, dass die Gesamtenergie eines abgeschlossenen Systems sich nicht mit der Zeit ändert. Energie kann zwischen verschiedenen Energieformen umgewandelt werden und aus einem System heraus oder in ein System hinein transportiert werden. Es ist jedoch nicht möglich, Energie zu erzeugen oder zu vernichten. Die Energieerhaltung ist das wichtigste Prinzip aller Naturwissenschaften

 

3. Gesetz

Energie gehorcht Gedanken.

Allein mit der Kraft des Geistes kann der Mensch messbar den Pegel des Stresshormons Cortisol steigen lassen.

Seriöse Mediziner entdecken alte esoterische Praktiken als Wundermittel im Kopf: Die Kraft der Einbildung beeinflusst Herzschlag und Hirnströme. Allein durch den Willen kann man sogar Krankheiten heilen.

Messbare Gedankenenergie besteht aus den elektrischen Impulsen, die beim Feuern der Neuronen entstehen. Sie liefern eine Art Liveaufnahme des Denkens. Vor kurzem ist es erstmals gelungen, vollständige Sätze aus den Hirnströmen zu rekonstruieren. 

Berühmt ist das Teilchen-Experiment, bei dem Wissenschaftler feststellten, dass sich das Ergebnis eines Experimentes den Wunschgedanken des Wissenschaftlers anpasste, der das Experiment durchführte. Bewiesen wurde es, indem verschiedene Wissenschaftler das gleiche Experiment durchführten.

 

Rituale

 

Schutzritual 1 

Gedanklicher Aufbau eines Kreises aus heller Energie um dich herum. Achte dabei darauf, dass der Kreis völlig geschlossen ist. Löschen des Kreises nach Abschluss der Arbeit als umgekehrte Vorstellung wie sich der energetische Ring auflöst.

Intonation:  Kreis wird Kreis und rund wird rund, das außen bleibt außen, Innen ist Macht.

alte Formel in Lautsprache: sankra kri e schlo i se  

 

Übungs-Aufgabe:

 

Kreis aufbauen und auflösen, dabei das eigene Empfinden beobachten.

Energieübung mit Pflanzen und Haustier/en

Spiel mit der Energie zwischen den Handflächen

 

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Kräuter

 

Acker-Schachtelhalm (Zinnkraut) Equisetum arvense

 

Vor ca. 400 Millionen Jahren war der Schachtelhalm Baum groß und bevölkerte riesige Wälder zusammen mit Riesenfarnen und Moosen. Er vermehrt sich durch Sporen. Wurde früher gerne zum Putzen von Metall verwendet, woher auch der Name Zinnkraut kommt. Er wächst auf Feldern, Wiesen, Äckern und Wegrändern.

 

Der Schachtelhalm enthält sehr viel Kieselsäure

 

Heilwirkung:

blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend,

 

Anwendungsbereiche:

Blasen-Entzündung, Afterjucken, Blasenschwäche, Durchblutungsstörungen, Hautentzündungen, Krampfadern, Nierenschwäche, Rheumatische Schmerzen, Wassersucht, Wunden

 

Verwendete Pflanzenteile: grüne Sommertriebe

 

Inhaltsstoffe: Kieselsäure, Saponine, Flavone, Kalzium, Kalium, Magnesium, weitere Spurenelemente

Sammelzeit: Mai – Juli

 

Innerlich wird das Schachtelhalmkraut vorwiegend als Tee eingesetzt.

Der Tee muss mindestens 20 Minuten kochen, damit sich die Kieselsäure aus den Pflanzen löst.

 

Äusserlich als Wickel oder Auflage

 

!! Braune Stellen sind ein Hinweis darauf, dass der betroffene Schachtelhalm leicht giftig ist, daher nur grüne Pflanzen verwenden!

 



Lesson 2  

 

Grundlagen

 

Das Trigon

 

Glaube

 

An was glaube ich? Wie fest ist mein Glaube? Zweifle ich noch?

Finde deinen festen Glauben in die höhere Macht und sei unerschütterlich darin.

Glaube an dich selbst und daran dass du deine Ziele erreichen wirst. Glaube fest bei allem was du tust.

 

Informatorisch:

Das deutsche Wort Glaube, von mittelhochdeutsch gloube/geloube aus althochdeutsch giloubo, gehört  zu indogermanisch lub-/lewb- (‚begehren‘, ‚lieb haben‘, ‚für lieb erklären‘, ‚gutheißen‘) Ursprünglich gemeint war also: „Ich verlasse mich auf …, ich binde meine Existenz an …, ich bin treu zu …“. Das Wort zielt demnach auf Vertrauen und Treue.Die Fügung „glauben an Gott“ etablierte erst Martin Luther.

 

Die darwinistische Glaubensforschung sieht den Glauben nicht als anerzogen, sondern als im Bewusstsein des Menschen evolutionär verankert. Die Fähigkeit zu Religiosität und Glaube wird dabei beispielsweise als evolutionäres Produkt erklärt, mit entsprechenden Selektions-Vorteilen..

 

 

Wille

 

Dein Wille ist entscheidend für die Erreichung eines Ziels. Dein Wille lenkt die Gedanken, die Gedanken lenken die Energie.

Sei nicht schwammig, streiche Worte wie: ich muss... ich könnte.... es wäre schön wenn...ich hätte/würde gern.... Diese Worte tragen Zeweifel und Mißerfolg in sich. Sag: ich will!!

 

Informatorisch:

Der Begriff Wille (as./ahd. willio = ‚Wille‘) bedeutet das Umsetzen von Vorstellungen in die Realität durch bestimmte Handlungen. Er wird daher auch als Umsetzungskompetenz bezeichnet.

In der Philosophie ist Wille einer der drei Bereiche der Psyche, neben der Erkenntnis und dem Fühlen.

 

Die Natur des Willens und insbesondere dessen Verhältnis zur Vernunft ist ein traditionelles Motiv philosophischer Forschung. Maßgeblich dafür war Aristoteles, der die menschliche Seele erstmals als dreigeteilt beschrieb. 

Wille bezeichnet innerhalb der Psychologie den Entscheidungsakt (Willensakt) und die darauf folgende bewusste, willentliche Umsetzung von Zielen und Motiven in Resultate (Ergebnisse) durch zielgerichtetes, willensgesteuertes Handeln eines Menschen durch ihn selbst (Willenshandlung)

 

Man unterscheidet zwischen dem psychischen (inneren) Akt des Wollens und der (Willens-)Handlung, die dazu dient, ein Handlungsziel zu erreichen

 

Imagination

 

Die Fähigkeit der genauen Vorstellung eines Zieles ist entscheident für deine Arbeit. Je genauer die Vorstellung, desto intensiver der Prozess,desto sicherer die Erreichung des Zieles. Übe dein Imagination

 

Informatorisch:

Imagination (lateinisch imago „Bild“)

Darunter wird die Fähigkeit verstanden, sog. innere Bilder im Geiste zu entwickeln oder sich an solche zu erinnern, sie zu kombinieren und diese mit dem inneren geistigen Auge anschaulich wahrzunehmen. Diese Bedeutung ist aus dem poetischen Sprachgebrauch abgeleitet und mit „Phantasiebild“ gleichzusetzen.Über die Fähigkeit der Imagination verfügen manche Menschen problemlos, andere hingegen nur mit großer Anstrengung oder gar mit Hilfe unbewusster Abläufe unter Hypnose. In der Medizin des 18. Jahrhunderts wurde die Imagination systematisch zu Heilzwecken verwendet.

Im übertragenen Sinne ist Imagination das Vermögen, bei wachem Bewusstsein mit (zumeist) geschlossenen Augen innere bzw. mentale Bilder wahrzunehmen. Die inneren Bilder ähneln Traum­bildern, ihr Entstehen kann jedoch willentlich gefördert und modifiziert werden. Imagination(sübungen) werden oft mit Entspannungsmethoden kombiniert.

 

Von Albert Einstein stammt der bekannte Satz: „Phantasie ist wichtiger als Wissen. […] Sie ist, im wahrsten Sinne des Wortes, ein realer Faktor der wissenschaftlichen Forschung

 

Wie Träume eröffnen Imaginationen Fenster zum Unbewussten. Im Unterschied zu Träumen geht es bei Imaginationen aber um mehr oder weniger bewusst kontrollierte bildhafte Vorstellungen, wobei alle Sinne beteiligt sein können (Sehen, Hören, Schmecken usw.). Stellen Sie sich einfach mal vor, Sie schneiden eine Zitrone auf und beißen hinein!

 

Je nach Stärke der Ich-Kontrolle kann man Visualisierung z. B. nach Simonton (stärker bewusst kontrolliert), geführte Imaginationen als Phantasie­reisen (Kontrolle wird wesentlich an Begleiter abgegeben) und tiefe, authentische Imaginationen (Tiefenimaginationen) unterscheiden, bei denen die bewusste Kontrolle in einem tranceartigen Zustand so weit wie möglich zurückgenommen wird, was eine gewisse Angstfreiheit und zumindest in der Anfangsphase professionell geschulte Begleitung nötig macht.

 

Imagination im Rahmen einer Psychotherapie kann bei vielen psychischen Störungen angewendet werden

Die Reinkarnationstherapie verwendet Imaginationen von früheren oder zukünftigen Leben, um Probleme „in der aktuellen Inkarnation“ zu heilen.

Für Patienten mit chronischen Schmerzen haben sich besonders positive Bilder (Strandszenen, Naturbilder, Spaziergänge, Urlaubsbilder) als hilfreich herausgestellt.

Die Kombination der Entspannung mit der Imagination hat folgende Vorteile:

Entspannung wird vertieft

Positive Emo

Verstärkte Schmerzablenkung

 

Motivation zur Krankheitsbewältigung wird gestärkt.

 

 

Übungen:

 

Ha´i a dun.

 

Das heißt übersetzt "strahlende(glänzende) Kugel

Imaginiere eine Kugel vor deinem inneren Auge bis sie klar und deutlich wird

 

Wen dir das problemlos gelingt, bewege die Kugel auf verschiedene Arten.

Hast du das geschafft, variiere die Farben der Kugel.

Arbeite immer spielerisch und nicht verbissen.

 

Glaubens-Übung (Anrufung vor jeder Arbeit, gleich nach dem Schutz, kann aus dem Grimoire abgelesen werden)

 

Ich beschreibe dir die Übung mit indianischer Benennung, die du aber entsprechend deiner eigenen Glaubens-Überzeugung ändern kannst und solltest.

 

Ich rufe dich großer Geist, halte deine Hände über meine Taten.

Ich rufe euch Ahnen und Geisthelfer, schützt mein Tun und haltet Schlechtes von mir fern.

Ich rufe dich meinen Geistführer, weise mir den Weg der Klarheit.

Ich bin in euch und durch euch.

 

Ursprungstext in latein:

 

Invoco te magno. tenere me tradit

Invoco te maiorum et auxiliis spiritualibus, me protegas et mala custodiunt

Invoco duce spiritu, perspicuitati conducit quaestum

Ego in vobis et per autem


Angelika

 

Die mannshohe Angelika ist eine alte Heilpflanze aus dem Norden.

Früher stand sie in jedem Garten, inzwischen findet man sie jedoch häufiger verwildert als in Hausgärten.

Sie gehört zur großen Familie der Doldenblütler und ist eine von den großen Vertretern dieser Familie. Trotz der Größe besteht Verwechslungsgefahr mit dem tödlich giftigen Wasserschierling. Sie sieht auch dem Kümmel oder Anis sehr ähnlich. Man sollte die Pflanze also sehr gut kennen, bevor man sie sammelt.

Bei der Ernte sollten Handschuhe getragen werden, weil die Pflanzensäfte die Haut stark reizen.

 

Die Wurzeln dürfen nicht bei Wärme oder im Backofen getrocknet werden, so sonst die wertvollen ätherischen Öle verdunsten. Gut geeignet ist ein trockener und luftiger Dachboden. Die Blätter erntet man vor der Blüte und trocknet diese sanft ohne zu erhitzen

Die Angelika hat einen angenehmen aromatischen Geruch und einen süßen Geschmack.

 

Heilwirkung:

antiseptisch, abwehrsteigernd, kraftspendend, krampflösend, Kreislauf stabilisierend, spasmolytisch, magensaftfördernd,

Anwendungsbereiche:

Anorexie, Appetitlosigkeit, Blähungen, Erkältungskrankheiten Erschöpfungszustände, Gicht, Magen-Darm-Krämpfe, Magersucht, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Rheuma, Verdauungsprobleme, Wechseljahrsbeschwerden

Gegenanzeigen: nicht bei Schwangerschaft

Nebenwirkungen: Erhöht die Empfindlichkeit für Sonnenlicht.

Anwendungsdauer: 3 Wochen, länger nur bei medizinischer Betreuung.

Anis

 

Anis ist eine alte Gewürz- und Heilpflanze, die den Menschen schon seit vielen Jahrtausenden begleitet. Anis wurde den Göttern geopfert und ist Bestandteil vieler festlicher Gerichte.

Hexen empfahlen getrocknete Anispflanzen gegen schlechte Träume.

 

Taubenzüchter nutzten das Öl um die jungen Tauben an ihren Schlag zu binden und noch heute wird Anis den jungen Tauben dem Futter beigemischt.

 

Im Herbst und Winter haben die Frauen ihren Männern anishaltige Nahrung und Getränke zubereitet, damit der müde Mann wieder munter wurde.

Der Geschmack von Anis ist süßlich, blumig und mild. Durch seinen freundlichen Geschmack ist Anis auch besonders für Kinder geeignet.

 

Das ätherische Öl des Anis wird nach der Einnahme über die Lunge ausgeschieden und wirkt dadurch durch die Lungenbläschen und Bronchien von innen. Auch die Verdauungsvorgänge werden auf milde Weise angeregt. Blähungen lösen sich durch die krampflösende Wirkung in Wohlgefallen auf.

 

Das ätherische Anisöl kann man, verdünnt mit fetten Ölen oder als Salbe, zu Einreibungen verwenden. So hilft es bei Brusteinreibungen gegen Husten und bei Baucheinreibungen gegen Blähungen und Magen- und Darmkrämpfe.

 

Für Inhalation mit Anisöl nimmt man heißes Wasser und etwa 5 Tropfen Anisöl, die Dämpfe atmet man etwa 10 Minuten ein. Lindert die Beschwerden bei Erkältungen.

 

Auf keinen Fall sollte man Anisöl unverdünnt innerlich anwenden oder in die Augen bringen. Ätherische Öle dürfen nicht bei Säuglingen eingesetzt werden.

 

 

Der Stilltee, (Nicht in der Schwangerschaft!) den junge Mütter zu Beginn der Stillzeit trinken sollten, besteht aus Anis, Kümmel und Fenchel. Der Tee entfaltet seine Wirkung indirekt über die Muttermilch und wirkt gegen Blähungen des Babys. Gleichzeitig regt dieser Tee die Milchbildung an.

 

Stillenden Müttern hilft auch reiner Anistee bei der Milchbildung, hier nimmt der Säugling ebenfalls die Inhaltsstoffe gegen Blähungen über die Muttermilch auf. Die milchbildende Wirkung beruht auf der östrogenen Wirkung des Anisöls.

 

Die Samen sollten vor der Anwendung zerquetscht werden, z.B. mit einem Mörser, da so die Wirkstoffe besser freigesetzt werden können.

 

In der Heilkunde hilft Anis bei Husten, Blähungen und bei der Milchbildung.

 

Heilwirkung:

antibakteriell, entspannend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, tonisierend,

 

Anwendungsbereiche:

Abgeschlagenheit, Aphrodisiakum, Appetitlosigkeit, Asthma, Blähungen, Bronchitis, Magenkrämpfe, Milchbildung, Pfeiffersches Drüsenfieber, Reizhusten, Schlaflosigkeit, Trockener Husten

 

Tages-Dosis: 4 Gramm (Erwachsene und Kinder über 6 Jahre), 1 Gramm (Kinder bis 2 Jahre), 2 Gramm (Kinder zwischen 2-6 Jahren)

 

Gegenanzeigen: Schwangerschaft; Allergie gegen Anis oder Anethole

Mögliche Nebenwirkungen: Allergische Hautreaktionen auch der Schleimhäute